Im Para Sport treten unsere betreuten Athlet*innen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen an, die in verschiedene Startklassen eingeteilt werden – im Fachjargon „Klassifizierung“ genannt. Diese Klassifizierung folgt den Richtlinien des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) und internationaler Sportverbände mit dem Ziel, gerechte Wettkampfbedingungen und spannende Leistungsvergleiche zu ermöglichen. Klassifiziert wird dabei nach dem Ausmaß der Beeinträchtigung in der jeweiligen Sportart.
Der Deutsche Behindertensportverband DBS hat nun in Kooperation mit LEXI deren visuelles Erklär-System für die Klassifizierung im Para Sport in deutscher Sprache entwickelt. Für alle Interessierten, die immer schon wissen wollten, was z.B. die Klassifizierungen unser Top-NRW-Athlet*innen Markus Rehm (Para Leichtathletik / T64), Sandra Mikolaschek (Para Tischtennis / WK4) oder Anna-Lena Niehues (Para Dressur / Grade IV) genau bedeuten.
Das System nutzt einfache Symbole und Farbcodierung, um zu veranschaulichen, in welche möglichen Startklassen Athlet*innen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen klassifiziert werden können – klickt euch gerne einmal rein: LEXI in deutscher Sprache
LEXI vereinfacht also den Einstieg in das Thema Klassifizierung, es ist allerding kein Ersatz für die Klassifizierung selbst – dies bleibt ausschließlich ausgebildeten Klassifizierer*innen vorbehalten.
Quelle Text und Bild: DBS & LEXI